Reisebrief Sansibar

Hier haben Sie die Möglichkeit einige Feedbacks und verschiedene Reisebriefe unserer Kunden aus Sansibar zu lesen.

Sansibar, Sonne und Strand

Carsten Billund
Sansibar

In den illustrierten Klassikern unserer Kindheit wurde ich zum ersten Mal mit zwei magischen Namen der Geschichte bekannt gemacht – Livingstone, der ja die Reise ins "Herz der Dunkelheit" in Afrika, um die Quelle des Nils zu finden, unternahm - und Stanley, der dann wieder Livingstone gefunden hat. Der Ausgangspunkt für diese Reisen war die Insel mit seiner fantastischen Geschichte und dem bezaubernden Namen "Sansibar". Eine Insel, dessen historische Bedeutung dicht mit der Koloniezeit, dem Sklavenhandel, Sultanen und interessanten Mythen verbunden ist.

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Wir entschlossen uns für einen Luxusurlaub auf dieser Insel, zum Entspannen in schöner Umgebung und zur Teilnahme an verschiedenen Ausflügen, die uns einen guten Einblick in die Lebensbedingungen der örtlichen Bevölkerung gewähren konnten. Alle unsere Erwartungen an das 5-Sterne-Hotel "Bluebay Resort" wurden erfüllt; große Zimmer, prachtvoller Ausblick über den Indischen Ozean, wo wir gleichzeitig sowohl eine Tasse Morgenkaffee wie auch den herrlichen Sonnenaufgang geniessen konnten, bevor wir uns durch den besonders schönen und gepflegten Garten, wo Frangipani-, Hibiskus- und Bourgainvillablumen ihren verführenden Duft verbreiteten, hinunter zum ersten Bad des Tages begaben. Danach kam der Zeitpunkt für das ausgiebige Frühstücksbüfett, das uns mit reichlich Kalorien für die Anstrengungen des Tages versorgte. Am Abend wartete in Aladins Höhle wieder ein überschwängliches Büfett auf uns, wo Seafood, arabische, indische und afrikanische Spezialitäten angeboten wurden. Die Bedienung war spitze, und wir fühlten uns in diesem wunderbaren Resort wie kleine Sultane.

"Pole pole" – "immer mit der Ruhe", ja, wir folgten diesem Motto von Sansibar, aber zum Glück hatten wir auch Zeit, das interessante "Stone Town", Gewürzplantagen, rote Colobus-Affen, Meeresschildkröten und Segelfahrten in Dhows über das Riff hinaus, um zwischen Stiemen farbenfroher Fische zu schnorcheln, zu erleben. An der Ostküste gibt es auch Dörfer, und obwohl wir in einem Resort wohnten, wurden wir dorthin zu einem Besuch eingeladen, damit wir das Zuhause der Inselbewohner näher kennenlernen konnten und auch den Unterricht in einer örtlichen Koranschule miterleben durften. In den kleinen Shops wurden wir mit Massagen, Fußpflege und Hennazeichnungen verwöhnt.

Sansibar - ein unvergessliches Erlebnis für die zwei Erwachsenen der Familie und deren Kindern, die 13 und 15 Jahre alt sind.