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Internationale Touristen in Afrika

Die Tourismusbranche in Afrika

Die Tourismusbranche in Afrika boomt immer mehr, denn die Zahl der Reisenden, die sich dafür entscheiden, aus Europa nicht an die konventionellen Urlaubsorte wie Spanien, Italien oder aus den Staaten nicht in die Karibik oder Hawaii zu reisen, steigt weiter an. Die Menschen suchen nach Urlaubszielen, die vor ihnen noch nicht all ihre Bekannten bereist haben. Afrika steht hierbei ganz oben auf der Liste, denn selbst ferne Ziele wie Südostasien oder Südamerika sind inzwischen beinahe zu durchschnittlichen und normalen Urlaubsorten geworden, von denen aus diesem Grund kein ganz so großer Reiz mehr ausgeht. Der afrikanische Kontinent hingegen strahlt für die meisten westlichen Touristen hingegen noch eine gehörige Portion an Unbekanntem aus und reizt sie deshalb mehr dazu, den Ländern einen Besuch abzustatten. Im Jahr 2011 lagen die Einnahmen durch internationale Touristen in Südafrika bei 9574 Millionen US Dollar, in Marokko bei 7307 Millionen US Dollar, in Tunesien bei 1805 Millionen US Dollar und in Kenia bei 884 Millionen US Dollar. Südafrika und Marokko gehören somit zu den beliebtesten Zielen, doch auch weniger geläufige Urlaubsorte ziehen immer mehr Touristen an, neben den bekannten Attraktionen wie den Wüsten von Namibia, den Stränden von Ägypten oder dem Kilimandscharo in Tansania. Dennoch spricht beispielsweise das Auswärtige Amt immer wieder Warnungen bezüglich Reisen in den Norden und in die Mitte des afrikanischen Kontinents aus. Gerade bei der gegenwärtigen Lage sollten westliche Touristen vorsichtig sein, welches Urlaubsziel sie sich aussuchen. Die Gefahr terroristischer Gewaltakte und gezielter Entführungen sei in den nordafrikanischen und südlich an die Sahara grenzenden Ländern sehr viel höher als noch vor einigen Jahren. Auch das beliebte Marokko steht auf der Liste, neben Algerien, Senegal, Mauretanien oder Mali. Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, stünden besonders im Visier potenziell krimineller Banden. An den aktuellen Touristenzahlen wird man dies vielleicht in ein paar Jahren erkennen können.

Quelle: Statista